Ursachen für starkes Schnarchen

Selige Nachtruhe – davon kann nicht in jedem Schlafzimmer die Rede sein. Wenn der Partner schnarcht und man selbst einen relativ leichten Schlaf hat, sind Probleme fast schon vorprogrammiert. Doch muss Schnarchen wirklich als so normal angesehen werden oder gibt es Methoden, die dagegen helfen? Wichtig beim Schnarchen ist es zunächst einmal die Ursachen zu verstehen. Fast jeder Mensch schnarcht im Laufe seines Lebens einmal oder auch regelmäßig. Sind es bei Kindern nur gut 10 Prozent, die Schnarchen, so sieht es bei Erwachsenen schon ganz anders aus. Gerade Männer sind anfälliger für die nächtlichen Geräusche. Männer haben schmalere Luftwege als Frauen, die Gefahr mit dem Schnarchen zu beginnen ist damit größer. Leichtes Schnarchen wird durch eine verstopfte Nase, das Alter, das Geschlecht und vielleicht noch die Schlafposition verursacht. Ein wenig anders sieht es jedoch bei sehr lauten Geräuschen in der Nacht aus. In diesen Fällen ist es besser zu beobachten und zu überprüfen, ob ein Risiko für die Gesundheit besteht. Hier klicken für weitere Informationen!

Starkes Schnarchen als mögliche Beeinträchtigung

Sehr starkes Schnarchen kann schnell zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit werden. Grund dafür ist unter anderem die schlechtere Qualität des Schlafs. Der Schlaf wirkt weniger erholsam, oftmals werden Betroffene in der Nacht wach und sind tagsüber müde. Fehlende Konzentration, ein niedrigeres Stresslevel, höhere Gereiztheit – ein schlechter Schlaf spiegelt sich im gesamten Leben wieder. Die Frage ist da ja vor allem, warum das Schnarchen so stark besteht. Starkes Schnarchen kann mit Problemen der Nase, der Nasennebenhöhlen oder der Mandeln im Rachen zusammenhängen. Die Atemluft zirkuliert nicht frei, dadurch entsteht das Schnarchen. Weichteile wie die Mandeln flattern beim Atmen und sorgen für das knatternde, ungeliebte Geräusch. Sollten solche Ursachen vorliegen, reicht oft schon ein Besuch beim Arzt. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten für starkes Schnarchen. Eine dieser gefährlichen Optionen ist die sogenannte Schlafapnoe. Bei der Schlafapnoe haben die Betroffenen mit Atemaussetzern in der Nacht zu kämpfen. Laute Geräusche und ein regelmäßiges Aufwachen zum Luftholen sind einige der Anzeichen dieser Krankheit. Schlafapnoe sollte ernst genommen werden, da es im schlimmsten Fall zum nächtlichen Ersticken führen kann. Übergewicht, vor allem starkes, Bewegungsmangel und Rauchen können die Krankheit fördern. Ein Arztbesuch ist dann nicht nur wegen dem Schnarchen sehr zu empfehlen.

Beobachten und den eigenen Körper verstehen

Generell schadet es bei störenden Symptomen wie dem Schnarchen nicht, erst einmal den Körper zu beobachten und dann einen Arzt aufzusuchen. Wichtig ist beispielsweise, wann genau das Schnarchen auftritt, wie stark es ist und ob es noch weitere körperliche Einschränkungen gibt. Für die eigene Lebensqualität ist es wichtig, dass der Schlaf so gesund wie möglich ist und nicht durch Schnarchen stark beeinträchtigt wird. Wer einen Partner hat, hat es natürlich leichter herauszufinden, wann und wie stark das Schnarchen auftritt. Alle anderen merken vielleicht zunächst nichts davon. Irgendwann könnte es aber Hinweise geben oder die schlechte Schlafqualität besagt, dass besser etwas unternommen werden sollte. Ein Besuch in einem Schlaflabor kann ebenfalls helfen und genau zeigen, ob das Schnarchen wirklich eine Gefahr darstellt und welche Lösungen möglich sind.

Probleme mit der Nase – oder doch mehr?

Wer Probleme mit der Nase hat, neigt durch die Atemprobleme öfter zum Schnarchen. Das ist auch noch nicht wirklich bedenklich. Etwas unternommen werden sollte allerdings, wenn das Schnarchen stärker ist oder wenn andere Ursachen vermutet werden. Schließlich bedeutet Schnarchen nicht automatisch, dass Probleme mit der Nase bestehen. Vielmehr kann es auch einfach auf das Alter oder die grundsätzliche körperliche Konstitution zurückzuführen sein. Um wirklich herauszufinden, warum genau geschnarcht wird und ob nicht doch etwas dagegen möglich ist, hilft also zunächst immer die Beobachtung der Betroffenen. Gegen Schlafpositionen oder eine verstopfte Nase kann relativ schnell etwas unternommen werden – problematischer wird es bei medizinischen Ursachen. Dann kommt man wohl um den Besuch von einem Arzt oder auch von einem Schlaflabor nicht herum. Schnarchen ist aber definitiv nichts, mit dem einfach gelebt werden muss.